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Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen

„Ich habe Angst davor, Angst zu haben.“

Hallo Leser,

heute möchte ich euch das neue Buch „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ von Ava Reed vorstellen. Die Autorin konnte mich schon mit vielen Büchern, wie „Wir fliegen, wenn wir fallen“ begeistern.
Ob mir diese Geschichte auch so gut, wie die anderen gefallen hat, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Inhalt:
Der Abschluss. So viele Dinge, die zu tun sind.
Und danach? Ein Studium? Eine Ausbildung? Reisen?
Leni ist ein normales und glückliches Mädchen voller Träume. Bis ein Moment alles verändert und etwas in ihr aus dem Gleichgewicht gerät. Es beginnt mit zu vielen Gedanken und wächst zu Übelkeit, Panikattacken, Angst vor der Angst. All das ist plötzlich da und führt zu einer Diagnose, die Leni zu zerbrechen droht. Sie weiß, sie muss Hilfe annehmen, aber sie verliert Tag um Tag mehr Hoffnung. Nichts scheint zu funktionieren, keine Therapie, keine Medikation. Bis sie Matti trifft, der ein ganz anderes Päckchen zu tragen hat, und ihn auf eine Reise begleitet, die sie nie antreten wollte …

„Depression ist nicht gleich Depression.“

Meine Eindrücke:

Die Rezension zu „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ hätte auf meinem Blog schon so viel eher erscheinen können, da ich das Buch bestimmt schon vor eineinhalb Wochen durchgelesen habe. Doch ich konnte meine Gedanken zu der Geschichte einfach noch nicht in Worte fassen. Mir fällt es auch jetzt noch sehr schwer.

Als erstes möchte ich etwas zu den Charakteren des Buches sagen. Leni und Matti sind die beiden Protagonisten der Geschichte. Leni hat mir hier besonders gut gefallen, da ich mich sehr gut mit ihr identifizieren konnte. Viele Ängste von Leni habe oder hatte ich selber. Für mich hat es sich so angefühlt, als würde ich diese Geschichte mit ihr zusammen erleben. Ich konnte so gut mit ihr mitfühlen und hatte schon nach den ersten 50 Seiten Tränen in den Augen. Ich kann mich nicht erinnern, wann mir eine Protagonistin mal so ähnlich war, wie Leni. Ich kann nicht beschreiben, wie viel mir Leni bedeutet. Sie ist etwas unglaublich besonderes für mich.
Nun komme ich zu Matti. Der Protagonist ist mir ebenfalls sehr ans Herz gewachsen, da ich auch seine Gefühle und Handlunge sehr gut nachvollziehen konnte. Auch wenn ich nicht das gleiche, wie Matti habe, möchte ich unbedingt mehr von der Welt sehen und noch viele Abenteuer erleben. Matti wird mir zwar erst im Laufe der Geschichte sympathischer, aber ich habe auch immer mehr von ihm erfahren und jetzt ist er, wie ein bester Freund für mich geworden. Ein Freund den ich im wirklichen Leben sehr zu schätzen wüsste.
Eine weitere Figur in „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ ist Lenis beste Freundin Emma. Emma ist eine Freundin, die man festhalten und niemals loslassen sollte. Sie versucht für Leni da zu sein und ihre lockere Art macht sie sehr sympathisch.
Weiterhin habe ich die Eltern von Leni und so viele weitere tolle Figuren in der Geschichte sehr bewundert. Ich möchte aber nicht zu viel von dem Buch verraten.

Nun komme ich zum Inhalt. Für mich war allein schon das Vorwort sehr emotional. Das Buch hat mich ab der ersten Seite in seinen Bann gezogen und wollte mich nicht mehr loslassen. (So hat es sich für mich angefühlt.) Mir hat besonders gut gefallen, dass die Geschichte auch durch Tagebucheinträge von Leni geprägt wurde und es sowohl die Sichtweise von Leni, als auch die von Matti beinhaltete. Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich zum Inhalt noch sagen soll. In „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ geht es um ein sehr heikles Thema, was die Autorin unglaublich gut und verständlich herüber gebracht hat. Nicht zu viel. Nicht zu wenig. Einfach absolut atemberaubend.

Ava Reed wie schaffst du es nur mich mit deinen Büchern immer so umzuhauen? Das Vor- und Nachwort sind so wundervoll geschrieben, dass sie mir genau, wie die Geschichte selbst Tränen in die Augen getrieben haben und die Tagebucheinträge wurden so wunderschön gestaltet.
Die Autorin schreibt unglaublich gefühlvoll, verständlich und emotional, aber auch humorvoll. Ich liebe ihre Bücher von ganzem Herzen.
Auch das Cover konnte mich in seinen Bann ziehen. Es passt für mich perfekt zur Geschichte und spiegelt sehr gut den Inhalt wieder.

Lieblingszitat:

„Es ist immer eines da. Immer. In jeder Dunkelheit brennt ein Licht. Man muss es nur finden.“

Fazit:

„Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ von Ava Reed war unglaublich gefühlvoll und emotional. Die Geschichte hat mich ab dem ersten Moment mit sich gezogen, in einem riesigen Sturm aus Gefühlen. Das Buch hat so viel von mir selbst wiedergespiegelt und mir mehr Mut gemacht. Ich danke dir Ava Reed so sehr für diese atemberaubende Geschichte. Danke, dass du mir und bestimmt auch ganz vielen anderen Menschen durch dieses Buch hilfst. Danke, dass du dich getraut hast diese Geschichte zu schreiben. Danke, dass du durch „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ ein sehr wichtiges Thema ansprichst.
Ich kann nur jedem dieses Buch empfehlen. Vielleicht wird es euch auch helfen und Mut machen.

Details:
Autorin: Ava Reed
Verlag: ueberreuter
Erscheinungsdatum: 15.02.2019
Seiten: 320
Preis: 16,95€

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